Projekt: Maiti Nepal Prevention Home, Chisopani (Nepal)

Wie keine andere Organisation kämpft „MAITI NEPAL“ seit 1993 gegen Menschenhandel und Zwangsprostitution in Nepal. Nach wie vor werden Jahr für Jahr 10.000 bis 15.000 Mädchen und Frauen – eingewickelt in Lügen über eine anständige Arbeit – vor allem nach Indien verschleppt und dort zur Prostitution gezwungen. Abgesehen von Indien, werden Mädchen und Frauen auch nach Saudi Arabien, Malaysia, Hongkong, die vereinigten Arabischen Emirate und in die Golf Region verschleppt, um dort unter menschenunwürdigen Bedingungen und physischen und psychischen Leiden ihr Dasein zu fristen.

„Menschenhandel ist eine Schande für die Menschheit. Wir müssen handeln, bevor es zu spät ist!“ Diesem Grundsatz von Anuradha Koirala, Gründerin und Leiterin von „MAITI NEPAL“, folgt die Organisation mit einer Vielzahl verschiedener Einrichtungen und Programme.

Seit dem Jahr 2002 unterstützt die Stiftung pro vita das Prävention Home Chisopani. Durch Ausbildungsprogramme sollen Mädchen und Frauen, die besonders gefährdet sind, verschleppt zu werden, geschützt und gestärkt werden. Im Prävention Home Chisopani werden zweimal jährlich 30 jungen Mädchen in einem sechsmonatigen Training von „MAITI NEPAL“ handwerkliche Fertig keiten vermittelt. Darüber hinaus werden Themen wie Menschen- und Frauenrechte behandelt. Die Mädchen werden intensiv über die Gefahren des Mädchenhandels und der Zwangsprostitution aufgeklärt und kehren als „Maiti-Botschafterinnen“ in ihre Dörfer zurück. Auf diese Weise ist es „MAITI NEPAL“ gelungen, ein engagiertes Netzwerk unter den Mädchen aufzubauen, die über die Problematik in ihren Dörfern berichten und so aktiv mithelfen, Verschleppungen zu verhindern.

Die Stiftung pro vita hat auch im Jahr 2006 sämtliche Kosten des Prevention Home Chisopani in Höhe von insgesamt € 13.600 übernommen.

Ausführlicher Jahresbericht 2006 als PDF

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