Über die Stiftung pro vita

Zweck und Ziel

Zweck und Ziel der Stiftung pro vita ist es, Menschen, die unter Ausgrenzung und Armut leiden, so zu unterstützen, dass sie nicht langfristig auf unsere und fremde Hilfe angewiesen sind. Sie sollen Startchancen für ein Leben auf  eigenen Füßen und in Würde bekommen. Dies ist der einzig „würdige Weg der Hilfe“ – sowohl für die Geber, als auch für die  Empfänger!

Unsere Arbeit soll Mut machen und ein Zeichen der Hoffnung setzen. Gemeinsam mit Ihrem Engagement können wir mehr Gerechtigkeit in der Welt schaffen

– dafür danken wir Ihnen!

Über die Stiftung pro vita

Die Ursachen und Gründe
für unser Engagement

In den Entwicklungsländern leben etwa eine Milliarde Menschen unterhalb der Armutsgrenze und weil Armut zwischenzeitlich so massiv auftritt, ist sie zu einer globalen Gefahr geworden. Der Konflikt um einfache Lebensgrundlagen wie Wasser und fruchtbareren Boden wird immer häufiger mit Waffen ausgetragen. Krisen und Bürgerkriege treiben Menschen in die Emigration. Flucht und Vertreibung führen zu Wanderbewegungen, die zwischenzeitlich auch bei uns in Europa bedrohliche Ausmaße angenommen haben. Immer mehr Menschen, die ihre Armutssituation nicht mehr hinnehmen wollen oder können, kommen auch zu uns nach Deutschland.

Die anhaltende Verarmung der sogenannten „dritten Welt“ ist nicht nur ein ethisches Problem, sondern sie bedroht auch die Zukunft unserer westlichen Zivilisation.

Um eine menschenwürdigere Zukunft für alle Menschen zu sichern, bedarf es einer sozial-, umwelt- und entwicklungs- verträglicheren Politik. Entwicklungspolitik ist demnach eine zentrale Aufgabe der Zukunftssicherung in einer immer enger zusammenwachsenden Welt. Für einen großen Teil der Weltbevölkerung bedeutet „Leben“ nichts anderes, als der tägliche Kampf ums nackte Überleben, ohne Hoffnung dass sich daran jemals etwas ändern wird. Konfrontiert mit diesen Tatsachen resignieren viele Menschen und fragen sich, ob denn Hilfe für Menschen in Not Sinn macht: „Wo soll man anfangen, bei dem vielen Elend in dieser Welt?“ Andere wiederum argumentieren – in ihrer eigenen Hilflosigkeit der Not gegenüberstehend – mit dem Zitat vom „Tropfen auf den heißen Stein…!“

Wir meinen, dass dies die schlechteste Ausrede ist. In die englischen Sprache übersetzt lautet das Zitat nicht „Tropfen auf den heißen Stein“ sondern „Tropfen ins Meer“. Und wenn es den Tropfen nicht gäbe, dann gäbe es auch kein Meer! Man wird also festhalten müssen, dass selbst eine begrenzte Linderung von Not für uns alle eine humanitäre Pflicht ist und bleibt. Doch es genügt nicht, das Gute nur zu wollen und darüber zu reden, man muss es auch tun! Gemeinsam mit Ihrem Engagement können wir mehr Gerechtigkeit in der Welt schaffen – und dafür danken wir Ihnen!

Über die Stiftung pro vita

Unsere Grundsätze

Bedingungslos
An oberster Stelle unserer Bemühungen steht der Grundsatz, dass unsere Unterstützung frei von politischen, wirtschaftlichen und religiösen Abhängigkeiten und Bedingungen  erfolgt.

Soziale Kompetenz
Immer mehr Menschen erkennen, dass uns die weltweite Armutsentwicklung nicht gleichgültig sein kann. Um eine menschenwürdigere Zukunft für alle Menschen zu sichern, bedarf es eines hohen Maßes an sozialer Kompetenz und finanzieller Verantwortung. Hier ist jeder Mensch in seinem Potenzial angesprochen und kann mit der persönlichen Annahme seiner Verantwortlichkeit sowie mit seiner individuellen, finanziellen Hilfe zu einem Hoffnungsträger werden.

Ethik und Moral
Die Intention für das Handeln der Stiftung zielt darauf, auch in unserer Zeit aufzuzeigen, dass durch ethisches, sich selbst hinterfragendes Handeln Leid in der Welt verringerbar ist, dass der Abbau von zwischenmenschlichen Schranken möglich ist und dass ethische und moralische Prinzipien wie Nächstenliebe und Mitgefühl sowie Verständnis für das Leid anderer Menschen umsetzbar sind – grenzüberschreitend und frei von eigennützigen parteilichen oder konfessionellen Interessen. Die Stiftung will damit den Beweis antreten, dass es bei uns verantwortungsbewusste Menschen und Unternehmen gibt, die der Not und der Armut in dieser Welt nicht gleichgültig gegenüberstehen und zu engagiertem Handeln fähig sind.

Hilfe zur Selbstentwicklung
Unsere Hilfe soll dazu beitragen, dass sich die Menschen, die Unterstützung erhalten, im Einklang mit ihrer eigenen Kultur und Identität selbst weiterentwickeln und ihre eigenen Lebensumstände und Zukunftsperspektiven positiv entfalten können.

Dialog und Zusammenarbeit
Wir unterstützen und fördern im Regelfall nur kleinere, für uns überschaubare und nachvollziehbare Entwicklungsprojekte. Dabei ist es uns sehr wichtig, mit verantwortungsvoll handelnden Personen oder Organisationen „vor Ort“ zusammen zu arbeiten – wir nennen diese „Entwicklungspartner“.

Langfristig
Weder wir noch irgendeine andere Hilfsorganisation beseitigen Notlagen in der „Dritten Welt“ von heute auf morgen. Hilfe kann nur dauerhaft verändern, wenn die Betroffenen sie verstehen, ihre Wirkung nachvollziehen können und sich die bis dato negativen Lebensperspektiven positiv verändern und entfalten können.